Home

... im BRK Seniorenwohn- und Pflegeheim St.Andreas. 

Im Herzen von Wurmannsquick, unweit des schönen Marktplatzes, liegt unsere im Mai 2011 eröffnete Pflegeeinrichtung. Als eines der ersten Häuser in der Region setzt unsere Einrichtung auf das alltagsorientierte Konzept der Hausgemeinschaften.

Unser Haus richtet sich an Senioren mit Pflegebedarf in allen Pflegestufen, die rund um die Uhr Hilfe benötigen.

Sie möchten mit uns persönlich sprechen? Dann kommen Sie doch einfach vorbei oder lassen Sie sich telefonisch beraten.


Unsere Ansprechpartnerin für Sie ist: 

Frau Anneliese Hitzenberger (Einrichtungs- und Pflegedienstleitung)

Seestraße 4
84329 Wurmannsquick
Telefon: (08725) 96 610 - 0
E-Mail: info@ahwurmannsquick.brk.de

 


Sicherheit gibt Bewohnern Würde zurück

Jeder Mensch, sei er pflegebedürftig oder nicht, hat eine Recht auf Freiheit und Selbstbestimmtheit. In unserer Einrichtung gehen wir noch einen weiteren Schritt, damit der "Werdenfelser Weg" noch konsequenter umgesetzt werden kann. Wir bedienen uns einer neuartigen Technik der Firma IQfy und Lück. Die IQmat, eine spziell für demente Personen entwickelte Matratze, enthält einen integrierten Drucksensor. Dieser registriert Veränderungen der Gewichtsbelastung. Verlässt ein Bewohner sein Bett, so nimmt die Sensortechnik dies sofort wahr. Je nach Bedarf werden dann mittels elektronischer Signalübertagung verschiedene Funktionen ausgelöst, zum Beispiel der Schwesternnotruf. Dadurch wird auch ein neuer Maßstab in der Sturzprophylaxe gesetzt.

Foto Herr Kolb (v.li.) Schwester Katharina Meier, IQfy-Geschäftsführer Andreas Thometzek, Einrichtungsleitung Anneliese Hitzenberger und Projektmanager Herr Kistelr


MAKS THERAPIE - gegen das Vergessen aktiv werden

MAKS ist die einzige, wissenschaftlich überprüfte und begleitete, nichtmedikamentöse Aktivierungstherapie für Menschen mit Demenz.

Dieses ganzheitliche Aktivierungskonzept mit den vier Modulen M= motorisch, A= alltagpraktisch, K= kognitiv, S= spirituell, kann nachweislich die Demenz verlangsamen.

Unsere Einrichtung engagiert sich seit der Eröffnung in der Pflege und Betreuung für Menschen mit Demenz.

Die Einführug und Weiterentwicklung der MAKS Therapie ist ein weiterer Baustein um den Krankheitsverlauf Demenz so günstig wie möglich zu beeinflussen. Die Menschen erfahren noch mehr Impulse welche die Fähigkeiten, Fertigkeiten und Vorlieben in einem vertrauten Rahmen erhalten.


Was ist die wichtigste Entscheidung im Zusammenhang mit der Vermeidung von Gurten, Bettgittern und anderen Fixierungen für Heimbewohner ?

Die allererste Entcheidung:

die Auswahl einer Einrichtung mit der richtigen Grundeinstellung, mit einer gelebten Pfegekultur der Fixierungsvermeidung.

Unser Haus hat sich zum Ziel gesetzt, auf Bettgitter, Bauchgurte oder Vorsatztische als freiheitsentziehende Maßnahme unserer Bewohner so weit zu verzichten, wie dies menschlich und fachlich vertretbar ist. Wir distanzieren uns von Anwendungen, die aus Gründen der Arbeitserleichterung oder haftungsrechtlichen Ängsten motiviert sind.

Wir orientieren uns insofern an einer professionsübergreifenden bundesweiten Initiative, dem Werdenfelser Weg, mit dem gemeinsamen Ziel aller Verantwortungsträger zur weitestgehenden Vermeidung von Fixierungen. Dafür erbringen wir in gemeinsamer Verantwortung besondere Anstregungen im Interesse unserer Bewohner.

 

Mobilität in jeder Lebenslage

Sie ist wichtig für das positive Erleben des Alterns. Wir verpflichten uns zu einer ativierenden Pflege und fördern den Bewegungswunsch jederzeit. Stürze gehören zum Lebensrisiko. Wir verwenden freiheitsentziehende Schutzmaßnahmen nur als allerletzte Möglichkeit.

Würde und Freiheit unserer Bewohner

Sie zu fördern und zu achten steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Dem fühlen sich die Leitung des Hauses ebensoverpflichtet wie jeder enzelne Mitarbeiter.

Individualität jedes Bewohners

Wir beachten bei allen Maßnahmen die Wünsche und Bedürfnisse und nehmen dabei besonders auf die Lebensgeschichte, Befindlichkeiten und Gewohnheiten unserer Gäste Rücksicht.

Gemeinsame Verantwortung

Wir verpflichten uns zur Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit unseren Bewohnern, Angehörigen, Bevollmächtigten, Betreuern, Ärzten, Behörden, Betreuungsgericht und Verfahrenspflegern, um zur Vermeiung von Fixierungen individuelle Entscheidung herbeizuführen und gemeinsam Verantwortung zu tragen.

Neuester Stand der Fachkunde

Wir bemühen uns um den neuesten Stand medizinisch-pflegerischer Erkenntnisse. Wir beraten Angehörige und Betreuer und klären sie auf, um gemeinsame individuelle Lösungen zu finden. Wir sind bundesweit vernetzt und helfen Anderen mit unserem Fachwissen und holen in schwierigen Fällen auch andere Meinungen ein.

Pflegerische Alternativen

Wir lassen uns auf alle sinnvollen, möglichen und zumutbaren pflegerischen Alternativen ein. Wir halten auch Hilfsmittel als Alternativen zur Vermeidung von Freiheitsentziehungen bereit.

Ständige Selbstüberprüfung

Eine Fixierungssituation ist nie eine endgültige Lösung, wir prüfen jedereit, ob sie wieder beendet werden kann.

"Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren." Benjamin Franklin

 

 


Das BRK SWH St. Andreas ist Sieger beim Wettbewerb: "Gesund, gekocht, gewinnt"

Bild: KERN Institut 2014

Bei der Verleihung:

Eckbert Dauer, Ministerialdirigent des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (links) im Kreise der Vertreter der Gewinnereinrichtungen des diesjährigen Wettbewerbs für ausgezeichnete Seniorenverpflegung mit Dr. Wolfram Schaecke, Leiter KErn (rechts) und Johanna Groll, Hauswirschaftsleitung in St. Andreas (Bildmitte)

Die vier zentralen Küchen unserer Einrichtung sind das Herzstück des täglichen Geschehens. Hier wird nicht nur in Gemeinschaft gegessen, sondern auch täglich zusammen frisch gekocht. Unseren Bewohnern wird es ermöglicht, sich mit ihren individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten in die Hausgemeinschaft einzubringen. Sie übernehmen selbstständig oder unter Anleitung der Präsenzmitarbeiter Küchenarbeiten wie Gemüse schneiden, Kartoffeln schälen, Knödelbrot zerkleinern oder holen frischen Salat und Kräuter aus dem Hauseigenen Garten. Einmal in der Woche wird für die Folgewoche ein Speiseplan erstellt, zu dem ein Süßspeisentag und auch ein vegetarischer Tag gehören. Natürlich unter Berücksichtigung der Wünsche, Bedürfnisse und Essgewohnheiten. Anregungen zur saisonalen und gesunden Lebensmittelauswahl bekommen unsere Bewohner durch unseren mobilen Kaufladen, der  in Zusammenarbeit mit dem Hausmeister und den Bewohnern gebaut wurde. Durch den Kaufladen werden  auch an Demenz erkrankte Personen inspiriert und können so ihre Essenswünsche mit einbringen. Um im Sommer unsere Gäste verwöhnen zu können, steht ein bunter Eiswagen zur Verfügung, der auch im Eigenbau entstanden ist. In unserem Garten laden große Käuter- und Gemüsebeete, sowie unterschiedliche Beerensträucher zum Säen, Jäten und Ernten ein.